Das Haus „OEDEKOVEN“ in Lindlar (Bergisches Land)

Ein historisches Foto, aufgenommen in Februar 1919 vor dem Restaurant „Leo Oedekoven“ führt zum Lindlarer Familienzweig „Georg Wilhelm Oedekoven“ (*3.2. 1819 in Lindlar, † 22.10. 1871) Sein Sohn Hermann Joseph Oedekoven (*2.7.1850, † 25.8.1899) Seine Söhne Arthur Oedekoven und Leo Oedekoven (*23.3.1874; † 28.6.1945)

In seinem Buch „Gebäude und Straßen in Lindlar“ hat Dr. Josef Gronewald die Geschichte der Häuser 9 und 11 beschrieben: Erbaut wurde die beiden Häuser aus Grauwacke-Bruchsteinen nach Plänen, die der Maurermeisters Johann Friedrich Keßeler beim Bauamt in Gummersbach vorgelegt hatte. Sein Schwiegersohn, Bäcker und Gastwirt Georg Wilhelm Oedekoven, ließ die Häuser fertigstellen, nachdem Keßeler vorzeitig verstorben war. 1865 wurde das Erdgeschoss von Haus Nummer 9 an das Friedensgericht Lindlar vermietet. 1902 zog das Amtsgericht Lindlar (nach einer Justizreform wurden die Namen geändert) in die Pollerhofstraße um. Sein Sohn Hermann Joseph Oedekoven, ebenfalls Bäcker und Gastwirt, führte in dem Haus Nummer 11 eine Gastwirtschaft, „die von den Lindlarer Honoratioren gern und oft besucht wurde“. Nach dessen Tod ging das Haus Nummer 9 an Sohn Arthur, die Nummer 11 an Sohn Leo Oedekoven, der die Gaststätte weiter betrieb.

Gebäude und Straßen in Lindlar
Eichenhofstraße 9 und 11
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„Der Erbauer der beiden Häuser Georg Wilhelm Oedekoven hat die- sen Wechsel aber nicht mehr erlebt. Er ist am 22. Oktober 1871 verstorben. Seine Frau ist ihm am 27. März 1896 in den Tod gefolgt. Sein Sohn und Erbe Hermann Joseph Oedekoven, geboren am 2. Juli 1850, von Beruf Bäcker und Gastwirt, hat anschließend die Verwaltung und die Nutzung des Hauses fortgeführt. Im Hause Nr. 11, in dem er auch wohnte, hat er eine Gastwirtschaft geführt, die von den Lindlarer Honoratioren gern und oft besucht wurde. Hermann Joseph Oedekoven war verheiratet mit Ludowica Henriette Spicher, die am 7. März 1851 geboren war und am 5. Juni 1900 verstorben ist. Er selbst ist am 25. August 1899 gestorben. Vor seinem Tod hat er die Erbfolge so geregelt, daß sein Sohn Arthur das Haus Nr. 9 und sein Sohn Leo das Haus Nr. 11 erhalten sollen.“




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Das Adelshaus von Oedekoven in Köln im 14. Jahrhundert



Quelle: Geschichte des Ortes und der Bürgermeisterei Oedekoven
Band II (1979) von Robert Thomas
Herausgegeben von der Gemeinde Alfter
Ausführung: Historischer Arbeitskreis der Pfarrgemeinde St. Laurentius in Lessenich


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Franz Oedekoven, zuletzt Bahnhofsvorsteher des großen Güterbahnhofes Stolberg Münsterbusch,
stammte aus Bonn und wurde über Satvey und St. Vith dienstlich nach Stolberg versetzt. Mit seiner
Frau Bertha blieb er auch nach seiner Pensionierung seiner Wahlheimatstadt treu. Bis auf seinen
Josef verließen alle Kinder die Kleinstadt Stolberg und verzogen nach Berlin, Mainz und Dortmund.
1897 verschickte Franz Oedekoven diese Stolberger Grußpostkarte an einen Bahnkollegen nach Mainz.
(Postkarte: Gefunden und Eigentum von Josef Brockhoven, Euchen)
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